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Kategorie: Artikel

Kommt jetzt die Revolution im Iran? Was die Wahl von Massud Peseschkian bedeutet.

In der Stichwahl im Iran hat sich überraschend der moderate Kandidat Massud Peseschkian durchgesetzt. Er folgt als Präsident auf den bei einem Hubschrauberabsturz getöteten Ebrahim Raisi. Wofür der 69-Jährige Peseschkian steht, was von ihm zu erwarten ist und warum Nahost-Experte Rasim Marz an echten Reformen zweifelt.

Rasim Marz im Interview mit Marie Illner.

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Aufstieg und Fall von Abdülmecid II.: Die Geschichte des letzten Kalifen

Auf Europas Strassen skandieren Islamisten für ein neues Kalifat. Dessen utopische Verklärung soll als spirituelles Gegenmodell zur westlichen Zivilisation dienen. Dies, obwohl die letzten osmanischen Kalifen in Europa einen «Leuchtturm des Fortschritts» erblickten. Der letzte Kalif war ein Kind europäischer Aufklärung – erst die Muslimbrüder wollten ein anderes Kalifat: antieuropäisch, antikolonialistisch, antisemitisch und antikapitalistisch.

Ein Gastbeitrag von Rasim Marz in der Neuen Zürcher Zeitung

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Die türkische Afrikapolitik – Eine Alternative zu China, Russland und EU?

Auch für die Türkei hat Afrika zunehmend an Bedeutung gewonnen, sodass die diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen auf dem afrikanischen Kontinent verstärkt worden sind. Die Türkei hat in den letzten Jahren beträchtliche Investitionen in verschiedene afrikanische Länder getätigt, insbesondere in den Bereichen Bauwesen, Energie und Bildung. Welche strategischen Interessen verfolgt die Türkei in Afrika? Wie wird die Türkei von den afrikanischen Staaten gesehen?

Podiumsdiskussion mit Wolfgang Drechsler (Handelsblatt) und Rasim Marz (Türkei-Experte u. Historiker)

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Deutschland-Türkei: 100 Jahre diplomatische Beziehungen

Vor hundert Jahren nahmen die kurz zuvor gegründete Türkische Republik und das Deutsche Reich diplomatische Beziehungen auf. Seitdem haben beide Länder teilweise turbulente Zeiten zusammen erlebt. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist auf Staatsbesuch in der Türkei, dem ersten dort seit Beginn seiner Amtszeit 2017. Der Zeitpunkt des Besuchs ist kein Zufall. Er erinnert auch an die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern vor hundert Jahren.

Rasim Marz im Interview mit der Deutschen Welle (DW)

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Die Türkei und Israel haben sich entzweit

Verfeindete Freunde – das Osmanische Reich war lange Schutzort jüdischen Lebens in Europa, nun haben sich die Türkei und Israel entzweit
Die Präsidenten Erdogan und Netanyahu sind einander spinnefeind, so dass die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel angespannt bleiben dürften. Die Abweisung des Jüdischen am Bosporus ist freilich jüngeren Datums, in osmanischer Zeit genossen Juden Schutz.

Ein Gastbeitrag von Rasim Marz in der Neuen Zürcher Zeitung

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Erdoğans Machtpoker: Hamas, Iran, Russland

400 Jahre beherrschte das Osmanische Reich die Arabische Welt, heute versucht die Türkei, den Krieg in Israel für die internationale Bühne zu nutzen. Noch im März 2022 keimte die Hoffnung auf, dass durch den Staatsbesuch des israelischen Präsidenten Herzog bei seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Türkei eintreten werde. Die Rückkehr Benjamin Netanjahus in die israelische Politik und der Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 trübten diese Aussichten.

Ein Gastbeitrag von Rasim Marz in Der Pragmaticus

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Aversion und Allianz – die Türkei und Europa

Die Geschichte vom Zusammenprall der Kulturen ist eine Mär – die Türkei und Europa waren stets in dynamisch-komplexer Weise aufeinander bezogen
Vor fünfhundert Jahren nahm das Osmanische Reich diplomatische Beziehungen zu europäischen Ländern auf. Dabei stand keineswegs der Islam im Mittelpunkt, es dominierte auf beiden Seiten ein rationales Machtkalkül. Es entstanden erstaunliche Allianzen.

Ein Gastbeitrag von Rasim Marz in der Neuen Zürcher Zeitung

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Kommunalwahlen in der Türkei: Warum der Stimmungstest für Erdogan so wichtig ist

Ende März finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. Auch wenn es vordergründig um Stadträte, Provinzräte und Bürgermeister geht, so hat die Wahl doch eine viel größere Strahlkraft: Sie ist Stimmungstest für Erdogan, der sich das Ziel gesetzt hat, das Rathaus in Istanbul zurückzuerobern. Wie die Chancen für ihn stehen und warum die Wahl auch für Deutschland und Europa Bedeutung hat.

Rasim Marz im Interview mit Marie Illner.

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